Hamburg & Umland
Bauschadenanalyse für Immobilien in Hamburg
Sie haben an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung in Hamburg einen Schaden bemerkt und möchten wissen, was dahintersteckt? Unsere Bausachverständigen klären vor Ort die Ursache, damit Sie den Schaden gezielt beheben lassen können.


- Zertifizierte Sachverständigepersönlich vor Ort
- Unabhängigvon Maklern und Baufirmen
- Schnelle Rückmeldunginnerhalb von 24 Stunden
Unsere Leistung
Der erste Schritt zur Schadensbehebung
Viele Bauschäden sehen sich ähnlich, haben aber unterschiedliche Ursachen, die oft an einer ganz anderen Stelle liegen. Wir betrachten deshalb das ganze Gebäude, schätzen ein, wie ernst der Schaden ist, und sagen Ihnen, was zu tun ist.

Feuchteschäden
Feuchte Flecken, abplatzender Putz oder muffige Luft sind Zeichen für Feuchte im Haus. Sie kann von außen, aus dem Boden, aus Leitungen oder aus der Raumluft kommen. Wir ermitteln die Quelle, damit die Bausubstanz keinen weiteren Schaden nimmt.

Schimmel
Dunkle Flecken in Ecken oder hinter Möbeln sind oft Schimmel. Er belastet die Raumluft und kommt nach dem Entfernen meist wieder, solange die Ursache bleibt. Wir klären, ob ein baulicher Grund dahintersteckt oder es am Lüften und Heizen liegt.

Risse
Risse in Mauerwerk, Putz, Beton oder Estrich sind häufig. Viele sind harmlos, manche weisen aber auf ein Problem in der Konstruktion hin. Wir schätzen ein, wie ernst ein Riss ist und ob Sie etwas unternehmen sollten.

Setzungen
Klemmen Türen oder Fenster plötzlich oder neigen sich Böden, kann sich das Haus gesetzt haben, weil der Untergrund nachgibt. Wir gehen der Ursache nach und sagen Ihnen, was die Setzung für Ihr Haus bedeutet.

Holzschäden
Fäulnis oder Schädlinge in Dachstuhl, Balken oder Holzbalkendecken bleiben oft lange unbemerkt, bis das Holz weich wird oder Bohrmehl rieselt. Wir prüfen, wie weit der Schaden reicht und ob er die Tragfähigkeit schwächt.

Mängel nach Arbeiten
Zeigen sich nach einer Sanierung, Reparatur oder einem Umbau neue Probleme, ist oft unklar, woran es liegt. Wir klären, ob ein Ausführungsfehler vorliegt, und zeigen Ihnen, was nachgebessert werden sollte.
Im Vergleich
Warum sich eine Bauschadenanalyse lohnt
Ohne Bauschadenanalyse
- Hohe Unklarheit über die Schadensursache
- Schäden werden oft nicht vollständig behoben
- Aufwand und Kosten häufig nicht absehbar
Mit unserer Bauschadenanalyse
- Sie kennen die Ursache und das Ausmaß des Schadens
- Sie wissen, welche Maßnahmen sinnvoll sind
- Sie können die Sanierung zielführend planen und beauftragen
- Sie erhalten die Analyseergebnisse verständlich dokumentiert
Hamburg & Umland
Bauschadenanalyse in Hamburg und Umgebung
Manche Bauschäden sind in Hamburg und im Umland besonders häufig, weil sie mit dem Baugrund, dem Grundwasser oder den typischen Bauweisen der Region zusammenhängen. Diese Ursachen kennen wir aus Erfahrung, bewerten aber jeden Schaden einzeln.
Was sind mögliche Ursachen für Wasser im Keller in Hamburg?
Wasser gelangt vor allem über das Grundwasser, über Stauwasser nach Regen, über Starkregen und über Rückstau aus dem Abwassersiel (der Abwasserleitung unter der Straße) ins Haus. Grundwasser kann bis an den Keller reichen und von unten gegen Wände und Bodenplatte drücken. Nach Regen kann sich Wasser am Haus aufstauen, wenn der Boden es nicht schnell genug aufnimmt, dann spricht man von Stauwasser. Bei Starkregen fließt Wasser über das Gelände zum Gebäude hin. Dazu kommt der Rückstau, bei dem ein überlastetes Siel das Wasser über tief liegende Abläufe zurück ins Haus drückt. Welcher dieser Wege bei einem Haus eine Rolle spielt, hängt vom Untergrund und vom Grundstück ab.
Hamburg besteht aus zwei Landschaften. Die Geest nördlich und südlich des Elbtals geht auf die Saale-Kaltzeit zurück und enthält Moränenmaterial aus Steinen, Kies, Sand, Lehm und Mergel. Die Marsch im Elbtal besteht aus feinem Material, das die Elbe bei Hochwasser abgelagert hat. Das Grundwasser wird an rund 1.020 Messstellen beobachtet. Dazu gibt es Karten, die zeigen, wie hoch es steht. Starkregen kann überall in der Stadt auftreten. In den zehn Jahren vor 2021 wurden mehr als 180 Ereignisse verzeichnet, in Bergedorf fielen 2018 zum Beispiel 62 Liter pro Quadratmeter in 60 Minuten.
Für Hamburg heißt das, dass alle vier Wege möglich sind. Wo der Boden Regen schlecht versickern lässt, entstehen bei Starkregen kurzzeitige Stauwasserspitzen am Haus. Das Risiko für Wasser im Keller steigt, wenn nach Starkregen die Grundwasserpegel anziehen oder weniger Grundwasser entnommen wird. Verstärkt wird der Abfluss an der Oberfläche durch zunehmende Versiegelung bei Nachverdichtung. Beim Rückstau müssen Sie Abläufe, die tiefer liegen als die Straße oder der Gehweg an der Anschlussstelle, gegen zurückdrückendes Abwasser sichern, wenn Ihr Haus ans öffentliche Siel angeschlossen ist. In Hamburg ist es nicht erlaubt, Grundwasser dauerhaft abzuleiten, um ein Gebäude zu schützen. Vorgesehen ist eine dichte Bauweise, etwa ein Keller aus wasserundurchlässigem Beton, die sogenannte weiße Wanne.
Haben Sie feuchte Stellen im Keller, oder planen Sie ein Haus mit Keller? Die Grundwasser- und Starkregenkarten im Geoportal der Stadt geben für Ihre Adresse eine erste Richtung. Sie sind grob und zeigen nur das oberste Grundwasser. Lassen Sie die Ursache von unseren Sachverständigen klären, bevor Sie abdichten. Wir können sagen, welcher der vier Wege vorliegt und ob ein Baugrundgutachten nötig ist.
Was sind häufige Ursachen für Risse an Gebäuden in Hamburg?
Risse an Gebäuden entstehen meist durch den Baustoff oder durch den Boden unter dem Haus. Oft wirken mehrere Ursachen zusammen. Im Baustoff können Temperaturschwankungen und das Schwinden (das Schrumpfen beim Aushärten und Trocknen) von Beton und Mauerwerk in den ersten Jahren nach dem Bau Risse auslösen. Im Boden entstehen sie, wenn sich das Haus ungleichmäßig absenkt, also ein Teil stärker nach unten geht als ein anderer. Senkt sich das ganze Gebäude gleichmäßig, bleiben Risse in der Regel aus.
Der Boden unter Hamburger Häusern kann sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Im Elbtal liegen Sande und Kiese, im Mittel etwa 20 Meter mächtig. Darüber liegen meist weiche, humose Schichten aus Klei (einem zähen, tonigen Boden), Mudde (Faulschlamm) und Torf. Sie fehlen nur dort, wo der Strom früher seinen Lauf verlagert hat, an Uferwällen und an Stellen, an denen Menschen in den Boden eingegriffen haben. Wie der Boden an einer bestimmten Adresse aussieht, lässt sich also nicht pauschal sagen.
Weiche Böden geben unter Last verzögert nach. Feinkörnige Böden können bei Wasserentzug schrumpfen, ihre Schicht wird dann um bis zu etwa 10 Prozent dünner. Wird Grundwasser abgepumpt, etwa für eine Baugrube nebenan, fällt der Auftrieb weg, die Bodenschichten werden schwerer und können das Nachbarhaus mit nach unten ziehen. Wo weiche Schichten vorkommen und an anderer Stelle fehlen, kann sich der Untergrund unter einem Haus oder zwischen zwei Häusern unterschiedlich verhalten. Das ist die Voraussetzung für ungleichmäßige Setzungen. Als weitere Auslöser kommen Erschütterungen und Lasten von Nachbarbaustellen, Rohrbrüche an Entwässerungsleitungen nahe dem Fundament und nachträgliche Aufschüttungen am fertigen Haus infrage.
Haben Sie Risse an Ihrem Haus entdeckt und wissen nicht, ob sie harmlos sind? Fotografieren Sie den Riss mit Datum und notieren Sie, wo er verläuft. Lassen Sie ihn von unseren Sachverständigen ansehen, bevor etwas repariert wird. Bei diesem ersten Termin zeigt sich, ob Baugrund, Baustoff oder etwas anderes die Ursache ist und ob ein Baugrundgutachten nötig wird. Bohrdaten zum Hamburger Untergrund führt das Geologische Landesamt.
Kann der Baugrund in Hamburg Schäden am Haus verursachen?
Ja, das kann passieren, vor allem dann, wenn das Fundament eines Hauses nicht zum Boden darunter passt. Gibt der Boden unter dem Gewicht des Gebäudes nach, sinkt das Haus ab. Fachleute sprechen dann von Setzungen. Sackt das Haus ungleichmäßig ab, entstehen Risse. Im ungünstigen Fall neigt sich das ganze Gebäude. Wie stark das ausfällt, hängt vom Untergrund an genau dieser Stelle ab.
Der Hamburger Boden besteht größtenteils aus lockeren Ablagerungen aus den Eiszeiten und der Zeit danach. Grob lässt sich die Stadt in zwei Bereiche teilen. Die Geest ist das höher gelegene, trockenere Land aus eiszeitlichem Sand und Lehm, etwa in weiten Teilen von Altona, Eimsbüttel, Wandsbek oder in den Harburger Bergen. Hier trägt der Boden meist gut. Oft genügt ein normales Fundament direkt unter dem Haus. Ausnahmen sind alte Rinnen, die sich im Lauf der Zeit mit Torf oder weichem Faulschlamm gefüllt haben, sowie tiefer gelegene Senken entlang von Bächen und Flüssen. Ganz anders sieht es in der Marsch aus. So heißt das flache, tief gelegene Land entlang der Elbe, das der Fluss über Jahrtausende angeschwemmt hat, zum Beispiel in Wilhelmsburg, Finkenwerder, Hammerbrook oder den Vier- und Marschlanden. Dort liegen junge, weiche Schichten aus Klei (einem zähen, tonigen Boden), Schlick und Torf, die ein Haus kaum tragen können. Deshalb stehen Gebäude hier oft auf Pfählen, die das Gewicht durch die weichen Schichten hindurch bis in den festen Boden darunter leiten.
Wird in der Marsch ohne passendes Fundament gebaut, gibt der weiche Boden nach. Es kommt zu Setzungen und Rissen. Hinzu kommt, dass Dicke und Art der weichen Schichten schon auf wenigen Metern stark schwanken. Vom Nachbargrundstück lässt sich deshalb nicht sicher auf das eigene schließen. Auch auf der Geest kann eine verfüllte alte Rinne zum Risiko werden. Einen ersten Eindruck für eine bestimmte Adresse geben die Bohrdaten und Baugrundkarten des Geologischen Landesamts Hamburg. Verlässlich beurteilen lässt sich der Boden aber nur mit einer Untersuchung direkt auf dem Grundstück.
Sie bemerken neue Risse oder Absenkungen an einem Haus in Hamburg? Dann lassen Sie den Schaden von unseren Sachverständigen ansehen. Eine erste Einschätzung vor Ort zeigt, ob der Baugrund die Ursache ist und ob weitere Untersuchungen nötig sind.
In welchem Gebiet rund um Hamburg sind wir tätig?
Wir sind in allen Hamburger Bezirken für Sie im Einsatz, nördlich der Elbe ebenso wie südlich davon in Harburg. Außerhalb der Stadt sind wir in den angrenzenden Kreisen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen unterwegs, etwa in Wedel, Reinbek, Geesthacht, Buchholz oder Stade. Liegt Ihre Immobilie weiter entfernt, fragen Sie gern bei uns nach.
Ablauf
So läuft die Bauschadenanalyse ab
Ein Termin vor Ort ist meist schon innerhalb weniger Tage möglich.
Schritt 1: Vorgespräch
Sie schildern uns den Schaden, und wir geben Ihnen kostenlos eine erste Einschätzung.
Schritt 2: Angebot
Sie erhalten ein unverbindliches Angebot und wissen vorher, was es kostet.
Schritt 3: Ortstermin
Wir sehen uns den Schaden vor Ort an, ermitteln die Ursache und besprechen sie direkt mit Ihnen.
Schritt 4: Bericht
Danach bekommen Sie die Ergebnisse und unsere Empfehlungen verständlich dokumentiert.
FAQ
Häufige Fragen zur Bauschadenanalyse
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an.
+49 1579 2516613Wann sollte ich einen Bausachverständigen hinzuziehen?
Immer dann, wenn die Ursache eines Schadens unklar ist. Das Gleiche gilt, wenn ein Schaden nach einer Reparatur wiederkommt oder mit der Zeit größer wird. Das ist oft ein Zeichen, dass die eigentliche Ursache noch nicht gefunden ist.
Sinnvoll ist eine Analyse außerdem, bevor Sie eine größere Sanierung in Auftrag geben. Dann setzen die Arbeiten gleich an der richtigen Stelle an.
Was kostet ein Sachverständiger für einen Bauschaden?
Das hängt vor allem davon ab, um welchen Schaden es geht und wie aufwendig es ist, seine Ursache zu finden. Ein einzelner Riss ist zum Beispiel schneller beurteilt als Feuchte, die an mehreren Stellen im Haus auftritt.
Das Vorgespräch ist kostenlos und gibt Ihnen schon eine erste Einschätzung. Danach erhalten Sie ein unverbindliches Angebot, auf Wunsch auch zum Pauschalpreis, damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt.
Lässt sich die Ursache eines Bauschadens immer finden?
In den meisten Fällen ja. Manchmal reicht ein Termin aber nicht aus, um die Ursache sicher zu bestimmen, und es braucht weitere Untersuchungen. Das sagen wir Ihnen dann offen, statt Ihnen eine Vermutung als Ergebnis zu nennen. Wie es weitergeht, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.
Erstellen Sie auch ein Gutachten für die Versicherung?
Ja, für Versicherungsfälle erstellen wir auf Wunsch auch ein Gutachten. Welche Anforderungen Ihre Versicherung stellt und wie der Ablauf aussieht, klären wir im Vorgespräch mit Ihnen.
Ob und in welcher Höhe die Versicherung den Schaden übernimmt, entscheidet sie selbst. Unser Gutachten gibt ihr dafür eine fachliche Grundlage.
Was kann ich bis zum Termin vor Ort selbst tun?
Fotografieren Sie den Schaden und achten Sie darauf, ob er sich verändert, etwa ob ein Riss länger oder ein feuchter Fleck größer wird. Wenn Sie in Abständen neue Fotos machen, lässt sich das später gut nachvollziehen. Tritt Wasser aus, drehen Sie die betroffene Leitung oder den Hauptwasserhahn ab. Mehr ist bis zum Termin in der Regel nicht nötig.
Übernehmen Sie auch die Reparatur des Schadens?
Nein. Wir sind unabhängig und führen selbst keine Arbeiten aus. So beraten wir Sie neutral und ohne eigenes Interesse an einem Folgeauftrag.
Auf Wunsch begleiten wir aber die Sanierung, bis alles fachgerecht behoben ist. Dafür bieten wir eine eigene Bau- & Sanierungsbegleitung an.
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Anfrage
Kostenloses Vorgespräch anfragen
Stellen Sie Ihre Anfrage über das Formular und beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen zu Ihrem Schaden. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und mit unserem Team aus erfahrenen, zertifizierten Bausachverständigen zu unterstützen.
